Da ich ohnehin zu faul war, regelmäßig zu bloggen, habe ich mich endgültig dazu entschieden, das Schandblatt zu beerdigen.

Mein neues, englisches Blog (mit coolem, tollem Design Marke Eigenbau) wird sich mit OpenSource und dergleichen befassen: derhofbauer.at/blog

Die schandblatt.derhofbauer.at-Domain sollte dann irgendwann auslaufen und steht eigentlich zum Verkauf. Bei interesse bitte melden, Kontaktdaten auf derhofbauer.at.

Vor fünf Minuten stürmt mein Vater wütend in mein Zimmer und fragt, ob ich kurz Zeit hätte, für eine kleine Geschichte:

Eine Dame von der GIS hat gerade ungefragt unser Grundstück betreten und sehr unfreundlich behauptet, wir würden nicht genug Gebühren zahlen, weil unser Haus so groß ist und da sicher zwei Haushalte wären.
Sie hat sich dann geweigert, mir nochmals ihren Dienstausweis zu zeigen, damit ich mir ihre Daten aufschreiben kann.

Randinformation:
Unser Haus ist in einen Hang gebaut und das, was die gute Dame da als Zweifamilienhaus erkannt haben will, ist der Keller.

Mein Vater zahlt sein 28 Jahren Rundfunkgebühren für Radio und Fernsehen und verfasst wohl gerade einen Beschwerdebrief. Das Autokennzeichen hat er sich übrigens notiert.

Fast schon ein Klassiker, die „Get the facts“-Kampagne von Microsoft. Habe gerade eben auch für den Internet Explorer 8 eine Seite dazu gefunden.

Großartig!

  • Schulstress: 0€/Stunde
  • Webentwicklung: 10€/Stunde
  • Erfahrungen der letzten Monate: unbezahlbar

Besonders lehrreich:

Eine etwas viel gecrackte WordPress-Installation – http://www.onkologie.at – übernehmen, sanieren und optisch überarbeitet wieder online stellen (sollte nächste Woche so weit sein).

Manchmal wünsche ich mir, ein besserer Designer zu sein.

Bis vor kurzem hatte ich bei UPC/Inode einen alten xdsl@home Tarif. Neue UPC-Tarife haben mich nie interessiert, bis ich vor der Entscheidung stand, mir einen zweiten WLAN-Router zu kaufen (zwecks WLAN-Ethernet-Bridge).

„Take I.T max“ kostet nur 2€/Monat mehr, bringt – im Idealfall – über ADSLv2 ein ordentliches Mehr an Geschwindigkeit und ein Modem mit WLAN-Router, was dann gemeinsam mit beworbenen 0€ Zusatzkosten für Umstieg und Modemwechsel für mich ausschlaggebend war.

Die Umstellung habe ich online vorgenommen, kostet ja nix und erspart das Warten in der Hotline. Kostet wirklich nix, einmalige Kosten: 0€, wollten mir Bestellvorgang und Bestätigung (sowohl auf der Seite als auch per eMail) erklären.

Schlauer Alex archiviert natürlich alles als PDF:
Online Kauf mach glücklich!
(Inhalt der Bestätigungs-eMail analog dazu).


Null Euro für den Umstieg auf ein neues Produkt? Null Euro für Modemwechsel? Das kann doch nicht sein, meint das zuerst-buchen-dann-fragen System bei UPC und die nächste Rechung sieht, wie kann es auch anders sein, so aus:
Leider ohne Kontonummer :-)


Glücklicherweise habe ich aber meine Finanzen recht gut im Blick und bemerke diesen Fehler – ein Schelm, wer trotz anderer ähnlicher Fälle Absicht unterstellt – beim Überprüfen der nächsten Rechnung und verfasse natürlich ein Dankesschreiben an den Support.

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 13. 11. habe ich online über myUPC den bis dahin bestehenden Tarif „xDSL classic” zu „Take IT max” ändern lassen.

[…]

Weiters findet sich in der aktuellen Rechnung der Posten „Wireless & Mehrplatz mit Modemwechsel” in der Höhe von €25,00. Sowohl der Bestellvorgang als auch die Auftragsbestätigung – welche ich Ihnen gerne als pdf-Datei oder Ausdruck per Post zukommen lasse – wiesen explizit €0 als einmalige Gebühren aus.

Ich interpretiere den von ihnen eingezogenen Betrag als Vertragsbruch ihrerseits und erwarte rascheste Stellungnahme, da ich mich sonst gezwungen sehe, eine Rückbuchung durch meine Bank zu veranlassen.


Die Antwort, welche erwartungsgemäß eine ausdrückliche Entschuldigung vermissen ließ, erreichte mich schon nach vier Tagen:

[…]
Im Sinne der Kundenzufriedenheit wurden Ihnen die Kosten für den erforderlichen Modemtausch in Höhe von € 25,– wieder gutgeschrieben.
[…]

Ich übersetze:
„Im Sinne der Kundenzufriedenheit“ = „Leck uns am Arsch, du alter Nörgler“.


Ka Lärcherlschaß!